Kleine Gedenkfeier am 23. Febr. 2025 zum 80. Jahrestag des Bombenangriffs auf das Hotel Kollmann
Zum 80. Jahrestag des Bombenangriffs am 23.2.1945 auf das damalige Hotel Kollmann trafen sich die Mitglieder des Dorfarchivs am Ort des Geschehens in der Moselstr. 15 zum Gedenken an die 14 Toten. Zu diesem Anlass hatten sich auch Klottener Bürger eingefunden. Gemeinsam sprach man das Friedensgebet der Vereinten Nationen. Für jedes Opfer hatte man eine Kerze aufgestellt und eine Blume niedergelegt. Eine kurze Dokumentation erinnerte noch einmal an das schreckliche Geschehen. Im Hinblick auf die Zukunft, im „Nie wieder!“ wird bewusst, dass es sich lohnt, die demokratischen Werte zu schützen und zu verteidigen.
- Band „Bomben über Klotten“ erscheint in Kürze!
„Es gibt keine schlimmere Katastrophe als die des Vergessens!“
Band 2 der Broschüre „Bomben über Klotten“ beinhaltet u.a. weitere 20 erschütternde Berichte von Zeitzeugen über die erlebten Geschehnisse während und zum Ende des 2. Weltkrieges, den Angriff der alliierten Bomber auf Klotten, den Willen der Bevölkerung zum Wiederaufbau, dea „schlääscht Zejt dannoo“ und noch vieles mehr. Dieser Band ist umfangreicher als der erste und kann zum Preis von 9 € im Dorfladen erworben werden.
- Februar 2026
Das Dorfarchiv informiert:
Da wir in den vergangenen Monaten ohne Internetanschluss in unseren Räumen waren, konnten wir unsere geplante Digitalisierung nicht in Angriff nehmen. Dank der Installierung einer neuen Software ist in den nächsten Wochen eine Schulung geplant, so dass mit der Digitalisierung der gesammelten Dokumente begonnen werden kann, um diese auch der Bevölkerung zugänglich zu machen. Trotz allem haben wir weiterhin Fotos und Dokumente gesammelt, haben uns weiterhin bemüht bei dem Haus Beuter (Friderichs) am Boa den Kontakt zwischen der Besitzerin und der Denkmalbehörde nicht abbrechen zu lassen, Berichte über die Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg gesammelt und über die Juden, die in unserem Dorf gelebt haben, recherchiert.
Im Schaufenster von Rosel Laubach werden alle paar Wochen die Themen gewechselt mit Fotos und Berichten zu aktuellen Themen. Ergänzend wollen wir in einigem Abstand kleine Berichte oder Anekdoten aus unserer Jugend, die uns noch in Erinnerung geblieben sind, im Mitteilungsblatt veröffentlichen. Sicher können sich noch viele daran erinnern, wie früher Karneval gefeiert wurde. Entweder an die Kappensitzungen vom MGV 1850 oder den „Boureball“ beim Fuchse Mättes am Dienstag Abend, wo dann auch die Fassenesch beerdigt wurde. Als dann um Mitternacht das Lied: Jerusalem, Jerusalem liegt am Toten Meer….nicht mehr ganz nüchtern gesungen wurde begann dann mit großer Wehmut die 42-tägige Faastezejt
Wir rufen allen zu : Klotten Helau, und wünschen Euch schöne Fastnachtstage.


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